Wie wird man Formel 1 Fahrer?

Formel 1 Fahrer: Der Traum vieler Menschen

Viele junge Menschen träumen davon Formel 1 Fahrer zu werden und einigen gelingt es schlussendlich auch. Die Voraussetzungen, um eines Tages ein erfolgreicher Rennfahrer zu werden, sind von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Eine Gemeinsamkeit haben sie jedoch alle, sie müssen schon in jungen Jahren erste Erfahrungen im Rennfahren gesammelt haben. Doch wie sieht der Weg, Formel 1 Fahrer zu werden, konkret aus und welche Schritte müssen angehende Rennfahrer gehen, damit aus dem einstigen Traum Realität wird? Einige Hilfestellungen sowie Tipps und Tricks zeigen auf, wie aus dem Formel 1 Fahrer Traum die Wirklichkeit wird.

Schritt für Schritt zum großen Ziel

Um eines Tages ein professioneller und erfolgreicher Rennfahrer zu werden, müssen sich alle Interessierten bereits in jungen Jahren bei dem Kart fahren beweisen. Im Kart werden jungen Fahrern bereits die Basistechniken beigebracht. Zudem müssen sie zeigen, dass sie das Kart innerhalb kürzester Zeit problemlos über einen bestimmten Kurs bringen können. Das ist die wichtigste Voraussetzung, um zu einem späteren Zeitpunkt einmal erfolgreicher Formel 1 Fahrer zu werden. Je später Menschen jedoch mit dem Kart fahren beginnen, desto schwieriger kann sich dies erweisen. In einem solchen Fahrzeug zu sitzen bedeutet nämlich nicht nur Spaß zu haben, es kann auch sehr anstrengend sein. Aufgrund dessen müssen zukünftige Rennfahrer über eine gute Ausdauer, Kondition sowie Fitness verfügen. Hierbei ist ein regelmäßiges und konsequentes Fitnesstraining unerlässlich. Des Weiteren sollten sich junge Rennfahrer darüber im Klaren sein, dass der Weg zum professionellen und erfolgreichen Formel 1 Fahrer hart und anstrengend sein kann. Viele junge Menschen verfolgen diesen Traum und darum ist der Konkurrenzkampf und der damit verbundene Druck sehr hoch. Nur die besten und diszipliniertesten Fahrer werden irgendwann ihr Ziel erreichen.

Für talentierte Rennfahrer, die sich bereits im Kart beweisen konnten, folgt nun der zweite Schritt, um dem Traum vom professionellen Formel 1 Fahrer näherzukommen. Von diesem Moment an können Fahrer den Einstieg in die Jugend-Formel-Serien wagen. Hierbei gibt es verschiedene Möglichkeiten und eine davon könnte die Formel BMW sein. Welche Jugend-Formel-Serie ausgewählt wird, ist in erster Linie zweitrangig. Wichtig ist nur, dass angehende Rennfahrer diesen Schritt wagen und es in eine der Formel-Serien schaffen. Es sei jedoch gesagt, dass der Rennsport insbesondere zu Beginn mit hohen Kosten verbunden ist und somit mit zu den teuersten Nebenaktivitäten zählt. Junge Fahrer sollten sich aufgrund dessen frühzeitig um Sponsoren und finanzielle Unterstützung bemühen. Wer jedoch besonders talentiert ist, kann oftmals auf ein großes Team zurückgreifen, welches unterstützen sowie fördern kann. Hierbei spielt natürlich das persönliche Talent sowie die Aufstiegschancen eine sehr große Rolle.

Zu potenziellen Sponsoren können sowohl Familienangehörige, Bekannte oder Firmen und Versicherungen zählen. Bei Versicherungen handelt es sich um besonders lukrative Sponsoren. Zudem werden neben der Profikarriere auch Versicherungen für den privaten Bereich benötigt. Hierbei nimmt die Kfz-Versicherung oftmals eine sehr große Rolle ein, denn angehende Rennfahrer möchten ja auch, dass das private Fahrzeug gut versichert ist. Eine gute und schnelle Möglichkeit stellt hierbei der digitale KFZ-Versicherer Friday dar, denn bei ihm kann die Kfz-Versicherung unkompliziert online abgeschlossen werden und Versicherungsnehmer haben stets eine gewisse Transparenz bei allen Details rund um die Versicherung. Die Kern Voraussetzung um Formel 1 Fahrer zu werden, ist zudem, dass der Fahrer 18 Jahre alt ist und über einen gültigen Führerschein verfügt.

Der Weg über die Formel 3 oder die GP2

Angehende Formel 1 Fahrer sollten sich jedoch stets vor Augen führen, dass der Rennsport äußerst kostspielig ist. Dabei kann ein gutes Outdoor-Kart schon einmal gut und gerne 8000 bis 9000 € kosten. Des Weiteren ist der Rennsport, insbesondere in der Anfangszeit, mit laufenden Kosten verbunden, denn das eigene Fahrzeug benötigt stets die richtige Bereifung sowie die regelmäßige Wartung und der Fahrer benötigt oftmals eine neue Ausrüstung. Wie teuer es ist, Formel 1 Fahrer zu werden, lässt sich pauschal nicht beantworten. Bis man es jedoch in die Königsklasse geschafft hat, werden mehrere Hunderttausend Euro fällig. Zudem ist es keine Seltenheit, wenn sich die Gesamtkosten im Laufe der Zeit im Millionenbereich wiederfinden. Die richtige Finanzierung sollte somit von Anfang an gesichert sein.

Bevor es dann endlich in die Formel 1 gehen kann, müssen angehende Fahrer den Weg über die Formel 3 oder die GP2 bestreiten. Dabei sei gesagt, dass die Teams der Formel 1 ein besonderes Augenmerk auf die GP2 legen. Wer in diesen Klassen erfolgreich sein und sich einen Namen machen kann, der wird sich schnell in der Formel 1 wiederfinden. Doch mit dem kontinuierlichen Aufstieg und dem immer Näherkommen des Ziels steigt der Druck und der Konkurrenzkampf massiv. Rennfahrer schaffen es nur in die Formel 1, wenn sie über ein überdurchschnittliches Talent verfügen und schon in niedrigeren Klassen erfolgreich sein konnten. Wer nun Erfolg und Talent vorweisen kann, der wird in den meisten Fällen von einem Formel 1 Team zu einer Testfahrt eingeladen. Hierbei handelt es sich oftmals um eine einmalige Einladung und somit eine einmalige Gelegenheit. Nach der Einladung und der erfolgten Testfahrt gibt es drei verschiedene Vorgehensweisen und Möglichkeiten. Konnte der Fahrer bei der Testfahrt nicht oder noch nicht überzeugen, bleibt es vorerst bei dieser einmaligen Testfahrt. Dann gibt es die Variante, bei der der Fahrer das Team von sich überzeugen konnte, vorerst jedoch als Testfahrer eingesetzt wird. Diese Vorgehensweise ist besonders häufig. Hierbei wird der angehende Rennfahrer regelmäßig, vorwiegend über einen Zeitraum von ein bis zwei Jahren, zu Testfahrten eingeladen und nach diesem Zeitraum zum Einsatzpiloten ernannt. Die letzte Möglichkeit ist die, bei der ein Fahrer aus der GP2 nach einer Testfahrt direkt zum Einsatzpiloten ernannt wird. Dies kommt eher selten vor, ist jedoch nicht vollkommen ausgeschlossen. Und wer den Status des Einsatzpiloten erlangt hat, darf sich von nun an offiziell als Formel 1 Fahrer bezeichnen. Es ist ein harter und steiniger Weg, doch in diesem Moment zeigt sich, dass sich die Anstrengungen und Strapazen gelohnt haben.

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