Die besten E-Bike-Versicherungen im Vergleich

Pedelecs bzw. so genannte E-Bikes sind auch im Jahr 2021 sehr beliebt. Damit man im Falle eines Diebstahls, Sturzes oder aufgrund einer Fehlbedienung geschützt ist, sollte man als E-Bike-Besitzer eine Versicherung abschließen. E-Bike-Versicherungen gibt es mittlerweile von verschiedenen Anbietern und Versicherern. Dabei können sich nicht nur die Preise einer E-Bike-Versicherung, sondern auch die Leistungsumfänge einer E-Bike-Versicherung stark unterscheiden. Wir klären, wo es einen Vergleich von E-Bike-Versicherungen gibt, welche bekannten E-Bike-Versicherer es gibt und worauf man bei einer Versicherung für Pedelecs und Co. achten sollte.


Die besten E-Bike-Versicherungen im Vergleich

Qualitativ hochwertige und damit sichere sowie langlebige E-Bikes und Pedelecs sind kostspielig – gut und gerne können die elektrifizierten Fahrräder 2.500,- Euro und mehr kosten. Umso ärgerlicher ist es, wenn das Pedelec gestohlen oder das E-Bike durch einen Sturz beschädigt wird. Auch ärgerlich ist es, wenn der Akku den Geist aufgibt. Damit man auf der sicheren Seite ist, sollte man eine E-Bike-Versicherung in Betracht ziehen. Diese ist jedoch nicht zu verwechseln mit einer Haftpflichtversicherung. Denn während eine Haftpflichtversicherung für Pedelecs mit Tretunterstützung nicht vorgeschrieben ist, werden S-Pedelecs sowie E-Bikes im engeren Sinne als Krafträder klassifiziert und sind damit versicherungspflichtig.

Pedelecs, S-Pedelecs und E-Bikes – was ist der Unterschied?

Eine Haftpflichtversicherung benötigt man daher nur, wenn es sich um ein so genanntes S-Pedelec handelt – also ein E-Fahrrad, das zu den Kleinkrafträdern zählt und im Gegensatz zu einem normalen Pedelec eine Motorunterstützung von bis zu 45 km/h statt nur 25 km/h bietet. Einfache Pedelecs mit einer Unterstützung von bis zu 25 Kilometern pro Stunde und einer Leistung von maximal 250 Watt benötigen daher kein Versicherungskennzeichen und sind insofern nicht versicherungspflichtig. Auch einen Führerschein oder eine Helmpflicht gibt es für einfache Pedelecs nicht. Handelt es sich hingegen um ein S-Pedelec, sind unter anderem eine Allgemeine Betriebserlaubnis, ein Versicherungskennzeichen, eine Haftpflichtversicherung, ein Führerschein (Klasse AM oder B) sowie ein Helm vorgeschrieben. Zudem dürfen S-Pedelecs im Gegensatz zu normalen Pedelecs nicht auf Radwegen benutzt werden.

Zuletzt sind noch die E-Bikes im engeren Sinne zu erwähnen. Diese Elektroräder fahren – im Gegensatz zu S-Pedelecs und einfachen Pedelecs – gänzlich ohne Pedalunterstützung. Bedeutet: Der Motor treibt das E-Bike auch ohne Pedalieren an – also ohne eigene Muskelkraft des Fahrers. Die Geschwindigkeit eines solchen E-Bikes wird mittels Beschleunigungs- oder Gashebel reguliert. E-Bikes gibt es mit verschiedenen Geschwindigkeiten von maximal 20 km/h, 25 km/h oder 45 km/h. Je nachdem, welche Maximalgeschwindigkeit erreicht werden kann, werden E-Bikes entweder als Leichtmofa, Mofa oder als Kleinkraftrad eingeordnet. Für alle diese E-Bike-Klassen sind daher Betriebserlaubnis, Versicherungskennzeichen sowie das Tragen eines Helmes gesetzlich vorgeschrieben. Für E-Bikes mit Geschwindigkeiten von maximal 20 km/h oder 25 km/h benötigt man außerdem einen Führerschein der Klasse AM. E-Bikes mit Geschwindigkeiten von maximal 45 km/h machen sogar einen Führerschein der Klasse B notwendig. Auch das Mindestalter (15 Jahre für 20 km/h und 25 km/h, 16 Jahre für 45 km/h) ist für elektrische Bikes gesetzlich geregelt.

Kasko-Versicherung für E-Bikes und Pedelecs

Ist hingegen die Rede von einer optionalen bzw. freiwilligen Versicherung für E-Bikes bzw. Pedelecs, ist in der Regel ein klassischer E-Bike-Kaskoschutz gemeint. Bedeutet: Wer sein E-Bike versichern lässt, kann sich über eine Kostenerstattung bzw. Kostenübernahme im Falle eines Diebstahls oder Schadens freuen. Mittlerweile gibt es viele dieser E-Bike-Versicherungen von verschiedenen Versicherern – die bekanntesten darunter sind Hepster, Helden.de, Ammerländer oder Getsafe.

Einen Vergleich dieser E-Bike-Versicherungen gibt es hier. Je nach Tarif und Leistungsumfang bieten die Versicherer entsprechenden Schutz bei Diebstahl, inklusive Raub und Einbruchdiebstahl. Zudem umfassen die Versicherungen in aller Regel nicht nur Sturz- oder Unfall-, sondern auch Transportschäden. Manchmal sind sogar Verschleißschäden sowie Zubehör im Versicherungsschutz enthalten. Beim Abschluss einer Pedelec-Versicherung ist zudem auf Selbstbeteiligung, die regionale Absicherung (weltweit oder national) sowie Altersbeschränkungen zu achten. Auch Brand, Explosion, Akkuschäden sowie unsachgemäße Handhabung sind in vielen Versicherungstarifen enthalten. Natürlich sollte man sich vor Abschluss einer Versicherung fürs E-Bike über die Laufzeiten informieren – viele Versicherer bieten flexible Tarife mit unterschiedlichen Kündigungsfristen an. Besonders beliebt sind Jahresabos oder Monatsabos. Aber auch Kurzzeittarife sind je nach Anbieter möglich.

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