Wind nennt Renault seinen neuen kleinen Coupé-Roadster, der auf dem Genfer Automobilsalon (4.-14.3.2010) erstmals vorgestellt wird. Der 3,83 lange Zweisitzer basiert auf dem Twingo. Die Konstruktion erinnert ein wenig an ein Fahrzeug mit herausnehmbarem Dachteil. Das elektrisch betätigte und einteilige Hardtop des Renault Wind öffnet in nur 12 Sekunden und verschwindet in einem eigenen Fach im Heck. Abgeguckt haben sich die Franzosen die Öffnungs-Technik von dem nur kurze Zeit gebauten Ferrari 575 Superamerica: Das Dach besteht nicht aus mehreren Elementen, die sich zeitaufwändig zusammenfalten, sondern aus einem Stück. Ein weiterer Vorteil des ungefalteten Klappdachs ist, dass das Kofferraumvolumen beim Einklappen des Hardtops erhalten bleibt. Als einziges Fahrzeug seiner Klasse hat der Twingo bei offener und geschlossener Karosserie laut Werksangabe ein Kofferraumvolumen von 270 Litern.
Unter der Fronthaube des Wind soll der bekannte 1,2-Liter-Benziner mit 100 PS für ein Fahrspaß versprechendes Leistungsgewicht sorgen. Auch der Einsatz des bärenstarken 1,6-Liter-Turbobenziners sowie kleinerer Triebwerke dürfte in Frage kommen. Damit sich möglichst viele das Vergnügen leisten können, im offenen Wind zu fahren, verspricht Renault ein attraktives Preis-/Leistungsverhältnis. Erwartet wird einen Einstiegspreis von rund 15000 Euro. Die Markteinführung des kleinen Wind soll am 5. Juni 2010 erfolgen































