Porsche Boxster und Cayman: GTS-Modelle mit mehr Bums

Die Zuffenhausener erweitern ihr Sortiment um zwei GTS-Modelle, die dank modifizierter Motorabstimmungen 15 PS mehr leisten und sich auch optisch von ihren Seriengeschwistern unterscheiden.

Boxster GTS

Bereits seit 1963 dürfte das Kürzel GTS durch den 904 Carrera GTS ein bekannter Begriff sein. Später folgten noch 924 Carrera GTS und der 928 GTS – alles Modelle, die durch bessere Performance glänzten und heute äußerst begehrt sind. Im neuen Jahrtausend bekamen auch Panamera oder Cayenne das „Gran Turismo Sport“-Kürzel verpasst, was zwar auf Mehrleistung und sportliche Ambitionen, nicht aber unbedingt auf gesteigerte Agilität hindeutete. Leicht anders soll sich das nun mit dem Porsche Boxster GTS und dem Porsche Cayman GTS verhalten: Die beiden Mittelmotor-Baureihen leisten in ihrer GTS-Variante etwas mehr als ihre Seriengeschwister und dürften so auch der Elfer-Fraktion den letzten Nerv rauben.

 

Cayman GTS

Der Boxster GTS stellt das Top-Modell der offenen Mittelmotor-Baureihe dar und bringt es dank modifizierter Motorabstimmung auf 330 PS und 370 Newtonmeter Drehmoment. Damit ist das Landstraßentempo mit Launch-Control und dem optionalen PDK-Getriebe in 4,7 Sekunden erreicht. Mit dem Doppelkupplungsgetriebe erreicht der offene Sportler eine Höchstgeschwindigkeit von 279 km/h, mit manuellem Getriebe sind 281 km/h drin. Beim Cayman GTS stehen immerhin 340 PS und 380 Newtonmeter Drehmoment auf dem Datenblatt, die den Standardsprint in nur 4,6 Sekunden ermöglichen. Damit schraubt sich der Cayman auf ein Spitzentempo von bis zu 283 km/h mit PDK und 285 km/h ohne PDK. In Sachen Verbrauch bewegen sich Boxster als auch Cayman bei 8,2 Litern (mit PDK) bzw. 9,0 Litern. Dabei erfüllen die Zweisitzer die ab diesem Jahr gültige EU6-Norm.

Beide Modelle haben ein serienmäßiges Sport Chrono-Paket sowie die elektronische Dämpferverstellung Porsche Active Supension Management (PASM) an Bord. Zwar wurde das 3,4 Liter große Sechszylinder-Triebwerk leicht überarbeitet, auf besondere Veränderungen bezüglich Leichtbau verzichten die GTS-Modelle allerdings. Dafür haben sowohl Boxster als auch Cayman GTS eine umfangreiche Sonderausstattung gemein, zu denen unter anderem Bi-Xenon-Scheinwerfer samt Kurvenlicht oder eine Leder-Alcantara-Ausstattung gehört. Optisch unterscheiden sich die beiden Top-Varianten von ihren Geschwistermodellen durch modifizierte Front- und Heckschürzen, abgedunkelte Leuchten sowie diverse GTS-Schriftzüge an der Karosserie und im Innenraum. Außerdem sind 20 Zoll messende Carrera S-Räder inklusive.

Die Preise für die GTS-Varianten sind happig: Beide Modelle sind jeweils knapp 10.000 Euro teurer als die nicht minder leistungsstarken S-Varianten. Somit schlägt der Boxster GTS mit mindestens 69.949 Euro, der Cayman GTS mit mindestens 73.757 Euro zu Buche. Erhältlich sind Boxster GTS und Cayman GTS ab Mai 2014, ihre deutsche Publikumspremiere feiern die Top-Modelle voraussichtlich auf der AMI in Leipzig vom 31. Mai bis 08. Juni.

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