Auch beim neuen GT3 gilt das übliche Zuffenhausener Grundprinzip: mehr Power und mehr Fahrdynamik. 435 PS kitzelt Porsche aus dem Sechszylinder-Saugmotor, ein Plus von 20 PS gegenüber dem Vorgängermodell. Der Hubraum wuchs um 200 Kubikzentimeter auf 3,8 Liter. Gerade bei mittleren Drehzahlen soll der Motor noch einmal giftiger auf Gasbefehle reagieren. Das schlägt sich auch in den Fahrleistungen nieder: Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h absolviert der GT3 raketenmäßig in 4,1 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 312 km/h (vorher 4,3 s, 310 km/h).
Erstmals verfügt das Fahrzeug über eine besonders sportlich abgestimmte Variante des Porsche Stability Managements PSM. Dabei lassen sich stufenweise die Querdynamikregelung Stability Control (SC) und die Traction Control (TC) abschalten. Das Fahrwerk wurde nochmals straffer abgestimmt. Ab Herbst wird für den neuen GT3 auf Wunsch die dynamische Motorlagerung PADM (Porsche Active Drivetrain Mount) sein. Sie verhärtet bei rennsportlicher Fahrweise die elastische Motorlagerung. Ebenfalls neu ist das auf Wunsch lieferbare Liftsystem für die Vorderachse, mit der die Bodenfreiheit zum Befahren von unebenem Fahrbahnbelag oder Tiefgaragen-Einfahrten per Knopfdruck um drei Zentimeter angehoben werden kann. Neue, leichtere Räder mit Zentralverschluss und neue LED-Front- und Heckleuchten runden das Highspeed-Paket ab. Ab Mai ist der neue Straßen-Rennelfer für 116 947 Euro zu haben.
































