Der Name der wahrscheinlich letzten Ausbaustufe der rollenden Design-Ikone Pagani Zonda ist Programm: Vom "Cinque" werden die Norditaliener genau fünf Stück bauen, danach ist Schluss. Der Zonda-Nachfolger (Codename: C9) ist für 2010 angekündigt. Doch bevor die Zonda-Reihe endgültig geschlossen wird, präsentieren die Italiener passend zum Sommer den Zonda Cinque Roadster, einen 678 PS starken und 345 km/h schnellen Zonda mit abnehmbaren Stoffdach. Für Vortrieb sorgt wie üblich ein mächtiger 7,3-Liter-V12, den Mercedes-Haustuner AMG beisteuert. Im Fall des Cinque schickt das zwischen Hinterachse und Fahrer lauernde Hubraummonster satte 678 PS und 780 Newtonmeter über ein automatisiertes Sechsgang-Getriebe auf die breiten Hinterräder.
Schon das Basisfahrzeug ist dank exotischer Werkstoffe wie Titanium und Kohlefaser ein sensationell leichtes Auto und bringt nur knapp über 1.200 Kilogramm auf die Waage. Trotzdem haben die Pagani-Ingenieure das Sondermodell erfolgreich auf Diät gesetzt. Neben Detailverbesserungen wie Felgen, Bolzen und Muttern aus Titan kommt beim Cinque der von Pagani eigens entwickelte Werkstoff Karbon-Titan zum Einsatz. Diese Maßnahmen drücken das Leergewicht auf 1.210 Kilogramm - 20 weniger als beim regulären Zonda Roadster. Er beschleunigt in 3,4 Sekunden auf 100, die 200er-Marke fällt nach 9,6 Sekunden. Der Topspeed liegt laut Hersteller bei über 350 km/h. Die Stunde des Cinque schlägt allerdings in den Kurven: Obwohl er ohne Semislicks daherkommt, soll der heiße Flitzer Querbeschleunigungswerte bis 1,45 g erreichen.






























