Das Genesis Coupé steht auf einer komplett neu entwickelten Plattform. Wie es sich für ein echtes Sportcoupé gehört, hat der Wagen kraftvolle Motoren und Hinterradantrieb. Prunkstück ist der bereits aus der Limousine als Einstiegsmotor bekannte 3,8-Liter-V6, der 303 PS und ein maximales Drehmoment von 368 Nm zur Verfügung stellt. Seine Höchstgeschwindigkeit wird bei 240 km/h abgeriegelt. Den Spurt 0 auf 100 km/h schafft der Hecktriebler in weniger als sechs Sekunden.
Für viele Märkte wäre der zwei Liter große Vierzylinder genau das richtige. Der leistet 210 PS und 305 Nm Drehmoment und steht dem deutlich kraftvolleren Sechszylinder abgesehen von 224 km/h Spitze in kaum etwas nach. Sein Durchschnittsverbrauch soll bei rund neun Litern Benzin auf 100 Kilometern liegen. Der größere Sechszylinder soll rund 1,5 Liter mehr Verbrauchen. Neben der überzeugenden Sechsgang-Handschaltung wird das Hyundai Genesis Coupé in beiden Motorvarianten auch mit einer Fünfstufenautomatik verfügbar sein.
Das gefällige Design mit kurzen Überhängen und den breiten Backen über dem hinteren Radlauf wird von einem sonoren Grollen unterstrichen, mit dem der Hyundai ab 3.000 U/min die Ohren der Insassen verzückt. In der ersten Reihe sitzt man auf anschmiegsamen Sportsitzen ebenso unterstützt wie bequem. Im Innenraum gefallen die wertigen Kunststoffoberflächen und klare Bedienelemente. Luxuscharme kommt im Gegensatz zur Genesis-Limousine jedoch nicht auf.
In den USA startet das Hyundai Genesis Coupé 2.0 T bereits ab 22000 US-Dollar. Und auch in der Euro-Zone sollte der ordentlich ausgestattete Zweitürer unter 30.000 Euro beginnen. Das komplett ausgestattete Topmodell mit teilelektrischen Ledersitzen, Xenonlicht und 19-Zöllern liegt in den USA bei rund 31.000 US-Dollar. Endgültig entschieden ist über eine Markteinführung in Europa noch nicht, die Märkte fordern ihn lautstark.


































