Für die Entwicklung des Dacia Lodgy Glace (Glace = Französisch für Eis) ist Renault Sport Technologies verantwortlich. Der vier Meter lange Wagen wiegt 950 Kilogramm. Unter der Fiberglashaut der Rennversion verbirgt sich ein Gitterrohrrahmen. Für den Vortrieb sorgt der bereits aus dem Dacia Duster Glace bekannte 3,0-Liter-V6-Benziner mit 24 Ventilen, der ursprünglich aus dem Motorensortiment der Renault-Nissan-Allianz stammt. Der im Heck eingebaute Sechszylinder hat ein maximales Drehmoment von 360 Newtonmetern. Geschaltet wird über ein sequenzielles 6-Gang-Getriebe.
Darüber hinaus wurde für den Einsatz im Dacia Lodgy Glace die Aufhängung mit doppelten Dreieckslenkern und speziellen Stoßdämpfern, die einen besonders langen Federweg erlauben, im Detail modifiziert. Das Differenzial ist ebenfalls für die extremen Anforderungen bei den Eisrennen ausgelegt. Auch die mechanische Vierradlenkung wurde von den Renault Sport Spezialisten neu abgestimmt. Das System ermöglicht eine hohe Präzision bei den schnellen Kurvendrifts und lässt sich schnell und einfach für die jeweilige Rennstrecke nachjustieren.
Der Dacia Lodgy Glace ist der erste Rennwagen mit Van-Karosserie in der Geschichte der Silhouetteserie Trophée Andros. Neben Alain Prost, der 2010 und 2011 am Steuer des Dacia Duster Glace Vizemeister in der spektakulären Eisrennserie wurde, gehen im zweiten Lodgy Glace sein Sohn Nicolas Prost sowie Evens Stievenart an den Start. Stievenart gewann im März 2011 zusammen mit Alain Prost das Superfinale der Trophée Andros in in Paris. (ampnet/jri)






























