Besonderheiten des Neulings sind diverse Modifikationen an Karosserie und Fahrwerk. So besitzt die Corvette Grand Sport einen Lüftungsschlitz in der Fronthaube, drei Kiemenschlitze statt einem hinter den Vorderrädern, besondere 18-Zöller vorne und 19-Zöller hinten. Sie werden mit Reifen der Größe 275/35 ZR 18 und 325/30 ZR 19 bestückt. Die Bremsen sind vorne 355 Millimeter groß, hinten beträgt der Scheibendurchmesser 340 Millimeter. Außerdem wurden Federn, Dämpfer und Stabilisatoren überarbeitet. Die Handschalter werden durch ein Trockensumpf-Ölsystem, einen Differenzialkühler und die nach hinten verlegte Batterie noch renntauglicher gemacht. Außerdem wurde beim Handschalter die Getriebeübersetzung verändert.
Trotz dass die neue Version den gleichen 6,2-Liter-Motor mit 437 PS besitzt wie die normale Corvette C6, ist die neue Variante schneller beim Spurt: Die Sprintzeit auf 100 km/h verkürzt sich um 0,2 Sekunden. Das bedeutet: Die Handschaltversionen sprinten in 4,1 Sekunden auf 100, die Automatikvarianten in 4,2 Sekunden. Denn wie die normale Corvette gibt es die neue Version mit Sechsgang-Schaltung oder Sechsgang-Automatik. Außer als Coupé gibt es die Grand-Sport-Version auch als Cabrio – wie die normale Vette.
Die neue Variante wird in allen Corvette-Serienfarben angeboten. Optional kann man ein Heritage-Package bestellen. Damit erhält die Corvette zweifarbige Sitze mit Grand-Sport-Emblem. Außerdem gehören die beiden typischen "Hash Marks" zu dem Paket – die Doppelstriche am linken vorderen Kotflügel. Die Hash Marks waren ein Kennzeichen einiger Modelle des Originals von 1963. Von diesem entstanden seinerzeit nur fünf Exemplare. Da sich General Motors wenig später aus dem herstellerunterstützten Motorsport zurückzog, wurden sie nie offiziell in Straßenrennen eingesetzt.






























