Markant am A2 Concept sind dessen LED Scheinwerfer, die ein blendfreies Fernlicht garantieren sollen. Möglich macht das die sogenannte Matrix-Beam-Technologie mit einer Kombination von Leuchtdioden und Mikroreflektoren. Flexibel auch die Leuchtkraft der Rückleuchten; die Sichtverhältnisse bestimmen deren Intensität. Um Nachfolgende bei Nebel zu warnen, projizieren integrierte Laserdioden ein rotes Dreieck auf die Fahrbahn.
Das Audi dynamic light genannte Leuchtband, das die Scheinwerfer mit den Rückleuchten verbindet, ist mehr als bloße Illumination. Das im Ruhezustand schwarz erscheinende Band ändert seine Farbe je nach Situation. Nähert sich der Besitzer, leuchtet es blau auf. Während der Fahrt ist es in orange, pulsiert beim Blinken, und beim Bremsen sorgt ein roter Lichtimpuls an der Flanke für erhöhte Aufmerksamkeit. Ob sich der Gesetzgeber trotz des hohen Aufmerksamkeitspotenzials dieser Technologie dafür begeistern kann, bleibt abzuwarten.
Der dank Ultra-Leichtbautechnologie 1.150 Kilo leichte Audi A2 concept ist ein reines Elektrofahrzeug, das sich aus einer Lithium-Ionen-Batterie (31 kWh) mit Energie versorgt. Der quer eingebaute E-Motor schickt über ein einstufiges Getriebe 85 kW (116 PS) Spitzenleistung (60 kW Dauerleistung) und 270 Nm Drehmoment (160 Nm) auf die Vorderräder. Der Aktionsradius des A2 wird mit 200 Kilometern angegeben. Die Ladung der Batterie ist in 1,5 (400 Volt-Drehstrom) bzw. vier Stunden (230 Volt-Haushaltsstrom) erledigt. Lenkung und Bremsen des A2 arbeiten rein elektrisch (steer-by-wire und brake-by-wire), sie kommen ohne mechanische oder hydraulische Verbindung zum Lenkrad beziehungsweise zum Pedal aus. (Auto-Reporter.NET/arie)






























